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Übersicht über die Dozenten der Kurse seit 2004


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Susanne Kaiser, Bruchsal
Flöte

Susaane Kaiser studiert an den Musikhochschulen Köln und Frankfurt Schulmusik, Cembalo und Querflöte. Zu ihren Lehrern gehören Hugo Ruf, HArald Hoeren, Karlheinz Ulrich, Günther Höller, Gustav Leonard und Barthold Kuijken. Susanne Kaiser ist Flötistin des Freiburger Barockorchesters. Mit diesem Ensemble tritt sie international als Orchesterflötistin und Solistin auf. Daneben verbindet sie eine enge Zusammenarbeit als Cembalistin und Flötistin mit La Stagione Frankfurt und Camerata Köln. Zahlreiche CDs dokumentieren ihre künstlerische Tätigkeit. Susanne Kaiser unterrichtet an der Musikhochschule Frankfurt Cembalo und Basso Continuo Praxis. Zur Zeit arbeitet sie an einer praktischen Ausgabe der Sonaten des "Brauchbaren Virtuoso" von Johann Mattheson.



Prof. Karl Kaiser, Freibuerg im Breisgau
Traversflöte

Karl Kaiser An den Hochschulen in Köln und Münster studierte er Quer- und Traversflöte sowie Musikwissenschaft. Parallel dazu studierte Karl Kaiser außerdem Theologie und Philosophie an den Universitäten in Bonn und Köln, entschied sich dann aber für den Beruf des Musikers. Neben seiner Mitgliedschaft im Ensemble Camerata Köln ist Karl Kaiser Mitglied und Flötist beim Freiburger Barockorchester und bei La Stagione Frankfurt. Außerdem verbinden ihn Jahre der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musica Antiqua Köln, dem Reicha’schen Quintett und mit Musica Alta Ripa. Mit diesem Ensemble nahm er 1999 das gesamte Werk mit Flöte von Johann Sebastian Bach auf. 2002 spielte er mit dem Freiburger Barockorchester als erster das in Kiew wiedergefundene Concerto per il Flauto traverso in D ein sowie 2003 mit Mitgliedern des Freiburger BarockConsort Telemanns Pariser Quartette. Karl Kaiser hat eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und unterrichtet an der Musikhochschule in Freiburg



Georg Kallweit, Berlin
Violine

Bereits seit seinem Studium an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler und parallel zu seinem späteren Engagement beim Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin beschäftigte sich Georg Kallweit intensiv mit Stilfragen zur vor- und frühklassischen Musik sowie zur Theorie und Praxis ihrer historisch orientierten Aufführung auf zeitgenössischen Instrumenten. Als Konzertmeister und Solist der Akademie für Alte Musik Berlin, als Mitglied der Berliner Barock-Compagney sowie als gern verpflichteter Gast anderer Ensembles, wie zum Beispiel Cantus Cölln, ist der inzwischen freischaffend tätige Musiker aus Greifswald heute längst zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert. Dabei nimmt das solistische Repertoire und die Ensembleleitung einen immer größeren Stellenwert ein. Seine rege internationale Konzerttätigkeit, die ihn in nahezu alle Länder Europas, nach Asien und Amerika führte, zahlreiche, oft preisgekrönte Einspielungen für CD- Firmen und Rundfunkanstalten sind dafür ebenso Beleg wie der Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, dem er von 1998 - 2000 verpflichtet war.



Judith Karcheter, Berlin
Kunstpädagogin

Judith Karcheter, geb 1974, studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, der École des Beaux-Arts Paris und an der Glasgow School of Art und lebt in Berlin. Nach ihrem Abschluss als Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin 2004 nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, inszenierte ihre ersten Einzelausstellungen im Kunstverein Langenhagen 2005 und im Kunsthaus L6 in Freiburg 2006. Ihre Schwerpunkte sind Performances, die mit Rauminstallationen verknüpft werden und immer wieder von neuen Geschichten und Gegenständen erzählen. So z.B. Konfettifedern für Montana, oder die Suche nach einem Namen für ihren Papagei (30min) 2006 in Freiburg, oder Chinesische Laternen, mein Großvater als Indianer und das Krokodil im Flur (30min) 2005 in Berlin. (www.judithkarcheter.com).



Thomas Karstens, Köln
Gitarre

Thomas Karstens ist klassisch ausgebildeter Gitarrist(Musikhochschule Köln, Schola Cantorum Paris) und gab bisher zahlreiche Konzerte und Kurse im In- und Ausland. Er unterrichtet seit 1991 am Seminar für Musik der Universität Köln Gitarre und Tonsatz für Gitarristen. Außerdem leitet er hier ein studentisches Ensemble für Improvisation und Neue Kammermusik. Daneben sammelte er jahrelang Erfahrungen in Tonstudios mit analoger und digitaler Musik- und Tonproduktion für Medien wie z.B. den WDR, Köln. Von 2001 bis 2004 Mitarbeit in der Planungsgruppe für Audiovisuelle Medien der Nordrheinwestfälischen Hochschulen, deren Sommer- und Winterakademien er als Referent und Dozent mitbetreute. Thomas Karstens benutzt AbletonLive seit der Version 1. So konnte er die Entwicklung der Software von der innovativen Idee bis zur ausgewachsenen Produktionsumgebung quasi „live“ miterleben.



Petra Keßler, Duisburg
Flötistin, Mentaltrainerin

Querflötenstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen. Vielseitige Konzerttätigkeit von Soloauftritten bis hin zu Ensemble- und Orchesterproduktionen. Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. Schon während ihres Musikstudiums interessierte sie sich für Methoden, mit denen es möglich ist, effektiver zu üben und sich zielgerichteter auf Prüfungen und Wettbewerbe vorzubereiten. Seit 1995 zahlreiche Fort- und Weiterbildungen in verschiedensten Körperarbeitstechniken (Alexandertechnik, Feldenkrais, Eutonie, Tai Chi u.a.) und mentalen Übetechniken (NLP u.a.). 2001 schloss sie ihre Ausbildung zur Entspannungspädagogin ab. 2005 folgte eine Ausbildung zur Mentaltrainerin.



Prof. Bernhard Klapprott, Weimar
Cembalo, Orgel

Bernhard Klapprott studierte Cembalo bei Hugo Ruf, Bob van Asperen, Orgel bei Michael Schneider, Ewald Kooiman und Kirchenmusik in Köln und Amsterdam, wo er das Konzertdiplom Cembalo „summa cum laude“ erhielt. 1991 wurde er mit dem 1. Preis beim 10. Internationalen Orgelwettbewerb Bach-Mozart-Salieri des Festivals van Vlaanderen Brugge ausgezeichnet. Er konzertiert international, spielte bei CD- sowie Rundfunkaufnahmen und wirkte als Juror bei Wettbewerben. Die erste Gesamtaufnahme der Werke für Tasteninstrumente von Thomas Tomkins (MDG) erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Seit Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Clavichordspiel; demnächst erscheint eine Clavichord-CD mit Sonaten von Georg Benda (bei AEOLUS). Die Beschäftigung mit Alter Musik und eine vierzehnjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker führten 1999 zur Gründung der Barockensembles Cantus Thuringia und Capella Thuringia. Der Lehrtätigkeit an den Hochschulen für Musik in Dortmund, Herford und Bremen folgte 1994 die Berufung auf die Professur für Cembalo/Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.



Sebastian Knebel, Dresden
historische Tasteninstrumente

Sebastian Knebel absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse. Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz und in die USA. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein. In der Saison 2007/2008 arbeitete Sebastian Knebel als Gastorganist mit der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.



Felix Knecht, Basel
Violoncello, Kontrabass, Continuo

Felix Knecht wird 1972 in Chur geboren.Er studierte modernes Violoncello in Basel und Biel bei Conradin Brodtbek, darauffolgend Barockcello bei Hidemi Suzuki in Brüssel und bei Christoph Coin an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Er besucht Kurse u.a. bei Anner Bylsma, Gerhart Darmstadt und Andrea Marcon. Konzerte und Tourneen führen ihn nach Frankreich, Italien, Deutschland, Osteuropa, Südamerika und die USA mit verschiedenen Ensembles wie La Cetra, Basel, Ensemble Turicum, Capriccio Basel, Ensemble Gilles Binchois, Café Zimmermann, Paris (Konzerte und Aufnahmen), Ensemble les cornets noirs, Venice baroque orchestra, Ensemble baroque de Nice, Baroque orchestra corund etc. Er spielt unter der Leitung von Andrew Parrott, Gottfried von der Goltz, Dominique Vellard, Michel Corboz, Pablo Valetti, Andrea Marcon u.a.m. Felix Knecht lebt als freischaffender Cellist in Basel und Lausanne.



Prof. Dr. Niels Knolle, Magdeburg




Anne Kohler, Heere
Rhythmik und Bewegung in populärer Chormusik

Anne Kohler studierte Schulmusik in Hamburg sowie Dirigieren und Gesang in Karlsruhe. Seit 1996 ist sie als Dozentin für Chorleitung und Gesang an der Musikhochschule Hannover tätig und gründete dort den Jazzchor "Vivid Voices", welcher 2002 den ersten Preis im deutschen Chorwettbewerb in der Kategorie Jazz gewann. Anne Kohler war Mitglied in diversen Vokalensembles (Klassik und Jazz), arbeitete als Chorleiterin und Stimmbildnerin mit verschiedenen Chören und leitet Fortbildungen für Jazzchorleitung und Dirigieren. Mehrere erste Preise gewann sie bei Wettbewerben mit dem klassischen Kammerchor "pro musica bremen" und der "Capella St. Crucis", mit der sie Oratorien- und A-cappella-Konzerte gibt.



Peter Kooij, Schwarmstedt
Gesang

Peter Kooij sang bereits im Alter von sechs Jahren im Chor seines Vaters und machte als Knabensopran viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen. Nach einem Violinstudium am Utrechter Konservatorium studierte er Gesang bei Max van Egmond am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam, wo er sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Peter Kooijs Konzerttätigkeit führte ihn an die wichtigsten Musikzentren der ganzen Welt, wie z.B. Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Carnegie Hall New York, Royal Albert Hall London, Teatro Colon Buenos Aires, Berliner und Kölner Philharmonie, Palais Garnier Paris, Suntory Hall und Casals Hall Tokio, wo er unter der Leitung von u.a. Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Frans Brüggen, Gustav Leonhardt, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Roger Norrington und Iwan Fisher sang. Neben allen vokalen Werken Bachs umfasst sein umfangreiches Repertoire Werke von H. Schütz bis A. Webern und wird durch mehr als 100 CD-Produktionen dokumentiert (Philips, Harmonia Mundi, Sony und Virgin Classics, Erato, EMI und BIS). Von BIS wurde er für die Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter der Leitung von Masaaki Suzuki eingeladen. 1999 gründete er das Kammerorchester "De Profundis", das sich zum Ziel gesetzt hat, Sänger im Hinblick auf die historische Aufführungspraxis adäquat zu begleiten. Im gleichen Jahr rief er das Vokalensemble "Sette Voci" ins Leben, das sich aus jungen Nachwuchssängern zusammensetzt und dessen künstlerischer Leiter er ist. Seit 2002 ist er Mitglied des Solistenquartetts "Tanto Canto", in dem er zusammen mit Monika Frimmer, Christa Bonhoff und Dantes Diwiak schwerpunktmäßig die Literatur des Barock und der Romantik gestaltet. Von 1991 bis 2000 Professur für Gesang am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam. Von 1995 bis 1998 Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2000 Gastdozent an der Tokyo University of fine Arts and Music. Einladungen zu Meisterkursen folgten aus Deutschland, Frankreich, Portugal, Spanien, Belgien, Finnland und Japan.



Rainer Kotzian, Salzburg




Margret Kowalczyk, Salzgitter




Manfredo Kraemer, Barcelona
Barockvioline

Er studierte Violine an der Kölner Musikhochschule. 1985 war er eines der Gründungsmitglieder des Concerto Köln und ab 1986 spielte er in Reinhard Goebels „Musica Antiqua Köln“, zeitweise als Solist und Konzertmeister. 1992 lud ihn Jordi Savall in seine Ensembles „Le Concert des Nations“ und „Hespèrion XX“ als ersten Violinisten ein. Er wirkte bei unzähligen Konzerten und Einspielungen als Konzertmeister in vielen bekannten Barockensembles mit, die unter der Leitung von Dirigenten wie William Christie, Marc Minkowski, Jos van Immerseel, Frans Brüggen, René Jacobs und anderen standen. 1996 gründete er mit dem franco-argentinischen Violinisten Pablo Valetti das Ensemble „The Rare Fruits Council“. Gleich nach der Gründung machte das Ensemble eine Einspielung von Bibers „Harmonia Artificosa Ariosa“ und der „Sonatae tam Aris quam Aulis servientes“, die weltweit Anerkennung fand. 2001 gründete er das argentinische Barockorchester „La Barroca del Suquía“, bei dem er Konzertmeister und Dirigent ist. Kraemer unterrichtete an den Konservatorien von Hilversum und Caen. Seit 2002 ist er Professor für Barockvioline an der Escuela Superior de Música de Catalunya in Barcelona. Zahlreiche Meisterkurse gibt er regelmäßig in Europa, Korea sowie in Nord- und Südamerika. Manfredo Kraemer (violin) studied the violin at the music conservatory in Cologne and was one of the founders of Concerto Köln. From 1986 to 1991 he was a member of the famous chamber ensemble Musica Antiqua Köln. Since then Manfredo Kraemer has performed on a freelance basis with various ensembles, including engagements as principal violinist in productions led by René Jacobs, Jordi Savall, and others. He has taught in Caen, France, and Hilversum, Holland, as well as at summer institute in the United States, France, and Spain. A Biber recording with his ensemble The Rare Fruits Council received the French Diapason d'Or prize and has been greeted with superlatives by the international music press.



Hermann Krapoth, Göttingen




Prof. Friedrich Krell, Wernigerode
Chordirigent















Johanna Krell, Offenbach/M.
Chorleitung, Stimmbildung















Dr. Joachim Kreutzkam, Bad Harzburg
Kulturmanagement

Studium der Philosophie (Promotion), Rechtswissenschaft, Romanistik, Slawistik und Wirtschaftswissenschaften in Bonn, Rom und München - Inhaber der AGW Akademie Gesellschaft und Wissenschaft in Bad Harzburg (seit 1997) - Mitglied der Hochschulleitung der Lessing Hochschule zu Berlin (seit 2001) Lehrbeauftragter, Vertretungsprofessor und Honorarprofessor für Kulturmanagement an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (1997-2000) - Entwicklung und Leitung des Lehrgangs „Führung und Leitung einer Musikschule” im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) (1990-2000)- Konzeption und Leitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Weiterbildungsprojekts „Rhythmik im sozialen Kontext Rhythmik als kulturelle Basispädagogik in Schule, Kinder- und Jugendpädagogik und Seniorenarbeit” (Abschlußbericht in 3 Bänden als PDF-Datei erhältlich über den Leiter der Landesmusikakademie)



Nicola Kruse, Hamburg
Violine

Nicola Kruse Schon während des Studiums von Violine und Jazz an der Musikhochschule Hamburg, gründete sie verschiedene Kammermusikensembles (neben String Thing u.a. Ensembles für Neue und improvisierte Musik), für die sie auch als Komponistin tätig ist. Sie wirkte in CD- und Rundfunk-Produktionen u.a. mit Anthony Braxton, Vinko Globokar, Evan Parker, Carla Bley und Fred Frith mit und arbeitete als Theatermusikerin am Hamburger Schauspielhaus.



Dr. Reinhold Kubik, Wien
Musikalische Leitung

REINHOLD KUBIK geb. in Wien. Musikalische Ausbildung in Wien (u.a. bei Hans Swarowsky). 1965-74 Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein. 1974-80 Universitätsstudium in Erlangen/Nürnberg, Dr. phil. (Händels Oper Rinaldo). Konzerttätigkeit als Pianist und Liedbegleiter, 1969/70 Leitung des Kammerchores der Wiener Konzerthausgesellschaft. 1980-97 im Musikverlagswesen (Hänssler-Verlag Stuttgart, Universal Edition Wien, Wiener Urtext Ausgabe). Wissenschaftliche und praktische Ausgaben, u.a. Bach, Händel, Zelenka, Zelter, Schubert, Dvořák und Mahler (mehrmals Deutscher Musikeditionspreis). Seit 1993 Vizepräsident der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft und Editionsleiter der Kritischen Gesamtausgabe der Werke Gustav Mahlers (neue Ausgaben der 5., 6. und 7. Symphonie sowie der dreisätzigen Erstfassung von „Das klagende Lied“). 1998-2000 "performance edition" sämtlicher Kirchenkantaten Bachs für John Eliot Gardiner. Unterrichtstätigkeit: Konservatorium der Stadt Wien, Musikakademie Nürnberg, Yale University, Institute for European Studies in Wien. Spezialist für Schauspielkunst der Barockzeit, die er gemeinsam mit seiner Gattin Margit Legler in zahlreichen Workshops in ganz Europa unterrichtet. Musikalischer Leiter des Ensembles L'AZIONE TEATRALE (Barockoper in historisch orientierten szenischen Aufführungen).



Dr. Ernst Kubitschek, Innsbruck
Flöte



Wieland Kuijken, Brüssel
Viola da gamba

Wieland Kuijken begann das Studium des Klaviers und später Cello am Konservatorium von Brügge, 1957 wechselte er an das königliche Konservatorium Brüssel, wo er seine Studien 1962 abschloss. Er begann jedoch schon vorher, sich auch für die Viola da gamba zu interessieren. Seit 1958 war er Mitglied im Ensemble Musiques Nouvelles, welches sich in erster Linie der Avantgardemusik widmete und dessen Ableger dem Alarius Ensemble Brüssel, dem er bis 1972 verbunden blieb. Das Alarius Ensemble konzentrierte sich ab 1968 zunehmend auf die Historische Aufführungspraxis. Hier arbeitete er mit seinem Brüder, Sigiswald Kuijken, dessen Frau Marleen Thiers und Robert Kohnen, später auch Barthold Kuijken. Ab 1972 entstand das Ensemble La Petite Bande und später das Kuijken Streichquartett. Mit Gustav Leonhardt, Frans Brüggen und Alfred Deller spielte er zahlreiche Werke der Kammermusik ein. Heute zählt er in seiner Generation zu den gefragtesten Interpreten Alter Musik auf dem Barockcello und der Viola da gamba. Als Pädagoge war er seit den 1970er Jahren an den königlichen Konservatorien von Antwerpen, Brüssel und Den Haag, seit 1973 auch in Innsbruck tätig. 2004 beendete er seine Dozententätigkeit. Er hat eine immense Reihe von Musikern in der zwischenzeitlich vergessenen Kunst der Viola da gamba geprägt und inspiriert, darunter Jordi Savall. Regelmäßig wird er als Juror zu internationalen Wettbewerben in Brügge, Paris, Boston oder Utrecht eingeladen. Er ist ein gefragter Dozent bei Meisterkursen in verschiedenen Ländern Europas



Matthias Kunze, Alt Meteln
Pianohaus



Eckhart Kuper, Hannover
Cembalo

Eckhart Kuper (* 1961) studierte von 1980 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Kirchenmusik und Komposition. Anschließend setzte er sein Studium bei Hans van Nieuwkoop (Konzertfach Orgel) am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort; dann, wiederum in Hannover, bei Lajos Rovatkay (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991). Er ist Lehrbeauftragter für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig sowie Cembalocontinuo (im Rahmen des Studienganges Kirchenmusik) an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bis Sommer 2005 war er außerdem als Orgeldozent an der Hochschule für Künste in Bremen tätig. An Cembalo und Orgel wie auch an Clavichord und Hammerflügel konzertiert er als Solist, in Ensembles für Alte Musik (u. a. „La Ricordanza“ und „Leipziger Concert“) und mit verschiedenen Orchestern. Sein besonderes Interesse gilt den historischen Tasteninstrumenten, ihrer Spielart und ihren Klangeigenschaften. Er forscht und experimentiert auf diesem Gebiet vor allem in Bezug auf das Cembalo. Die Ergebnisse fließen in seine Interpretationen, Improvisationen, Kompositionen und in seinen Unterricht ein. 1995 war Eckhart Kuper Finalist beim „Internationalen Bach-Orgelwettbewerb“ in Haarlem, Niederlande. In den letzten Jahren gilt sein Interesse, angeregt vom amerikanischen Cembalobauer Keith Hill und auch von frühen Musikaufnahmen, vor allem dem sprachlichen Ansatz in der Musik.